B21F6BB4-1C5E-4341-9402-72115F03EA26 19. Januar 2026

Ströer und Unicef – gemeinsam für Kinderrechte

Seit mehreren Jahren unterstützt Ströer mit Außen- und Onlinemedien sowie über die Content-Portale auf vielfältige Weise die Arbeit von UNICEF. 2021 ist daraus eine strategische Kooperation hervorgegangen, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit sowie andere Partner und Akteure aufmerksamkeitsstark über die Kinderrechte zu informieren und zur Unterstützung für die UNICEF-Programme zu motivieren.

Im Fokus der Kooperation steht die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Kampagnen zugunsten der Kinderrechte in Deutschland. Dazu zählt beispielsweise die Bekanntmachung und Verankerung der Kinderrechte an deutschen Schulen, die durch das UNICEF-Programm „Kinderrechteschulen“ vorangetrieben wird. In akuten Nothilfesituationen wie beispielsweise dem Krieg in der Ukraine oder im Gaza-Streifen ruft Ströer zudem die breite Öffentlichkeit, seine Partner und Kunden zu Spenden zugunsten der UNICEF-Nothilfeprogramme auf.

Ströer möchte sich gemeinsam mit UNICEF für eine gerechtere Zukunft und bessere Chancen für Kinder einsetzen – weltweit und bei uns in Deutschland. Mit UNICEF hat Ströer einen starken und professionellen Partner gefunden, der über die notwendige Erfahrung und eine breite Vertrauensbasis in der Bevölkerung verfügt. Gemeinsam wollen die Unternehmen die Öffentlichkeit noch stärker für diese Themen sensibilisieren.

Allein in 2024 und 2025 hat Ströer eine Vielzahl an Kampagnen von Unicef unterstützt, aktuell ist auf DOOH eine Aktivierungskampagne für Kinder in der Ukraine zu sehen, deren Ziel es ist, 107 Millionen Kontakte (E14+) zu erreichen und damit möglichst viele Menschen auf die Situation der Kinder aufmerksam zu machen. 

 

Christian Schneider ist Vorsitzender der Geschäftsführung von UNICEF Deutschland und arbeitet eng mit Ströer zusammen. In einem kurzen Interview erklärt er, was die Kooperation mit Ströer für ihn und Unicef so besonders macht.

Im Dezember war eine UNICEF Kampagne in Berlin mit dem Titel „Ein Klassenzimmer unter der Erde“ auf den Screens von Ströer zu sehen. Was hat es damit auf sich? 

Christian Schneider: Durch die schweren Angriffe gegen die Ukraine sind rund 4,6 Millionen Kinder in ihrer Bildung eingeschränkt – das sind nahezu alle Schulkinder in der Ukraine. Viele von ihnen müssen in U-Bahn-Stationen und Schutzkellern lernen, andere können gar keinen Präsenzunterricht mehr besuchen. Vor diesem Hintergrund haben wir im Dezember mit Unterstützung der BVG ein Klassenzimmer in der Berliner U-Bahn-Station Alexanderplatz eingerichtet. Ziel der Aktion war es, auf die dramatische Situation von Kindern in der Ukraine aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, wie ihnen trotz Luftalarm, Angriffen und Stromausfällen ein Stück Alltag in Kindergärten, Schulen und Jugendzentren ermöglicht werden kann. Über DOOH haben wir auf die Aktion aufmerksam gemacht.

 

Was zeichnet für Sie die Zusammenarbeit mit Ströer aus?

Christian Schneider: Ströer ist für UNICEF weit mehr als ein Medien-Partner – das Unternehmen ist ein strategischer Mitstreiter für Kinderrechte und ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, auf die Not von Kindern in Krisensituationen aufmerksam zu machen. Seit 2021 arbeiten wir in einer festen Kooperation zusammen, um Kinderrechte sichtbar zu machen und Menschen in ganz Deutschland dafür zu sensibilisieren.

Ströer stellt nicht nur beeindruckende Reichweite und exzellente Flächen im öffentlichen Raum zur Verfügung, sondern bringt sich mit hoher inhaltlicher Kompetenz, kreativer Energie und großem Verantwortungsbewusstsein ein – von langfristig geplanten Kinderrechtskampagnen bis hin zur Unterstützung unserer Programme und Nothilfe, etwa für Kinder in der Ukraine oder in Afghanistan.

Besonders in Krisen zeigt sich die Verlässlichkeit diese Partnerschaft: Nur 48 Stunden nach Beginn des Krieges gegen die auf die Ukraine haben wir gemeinsam zur Nothilfe für Kinder aufgerufen. Ebenso entschlossen und schnell hat Ströer nach dem Erdbeben in Syrien und der Türkei reagiert. Ströer unterstützt damit nicht nur unsere Kampagnen zu Kinderrechten, sondern engagiert sich auch unmittelbar für Kinder in Notlagen.

Was ich persönlich besonders schätze, ist der starke Teamgeist dieser Partnerschaft: Unsere Teams arbeiten auf Augenhöhe zusammen – hochengagiert, mit großem gegenseitigem Respekt und spürbarer Freude daran, gemeinsam etwas zu bewegen. Diese Mischung aus Haltung, Reichweite und echter Leidenschaft macht Ströer für UNICEF zu einem außergewöhnlich wichtigen Partner.

 

Wie hat sich die Partnerschaft in den letzten Jahren entwickelt?

Christian Schneider: In den vergangenen Jahren ist aus einzelnen gemeinsamen Aktivitäten eine enge Partnerschaft gewachsen, in der wir Themen, Zielgruppen und Botschaften gemeinsam weiterdenken. Jahr für Jahr setzen wir neue Schwerpunkte:  Seit 2025 stellen wir mit „#fühlich. Reden hilft. Zuhören auch.“ bewusst die mentale Gesundheit von Jugendlichen in den Vordergrund.

Parallel dazu hat sich unsere Arbeitsweise weiterentwickelt: Kampagnen entstehen zunehmend im Dialog mit Kindern und Jugendlichen selbst und werden durch die Expertise von Fachleuten gestützt; zugleich denken wir die Inhalte immer stärker digital weiter – etwa über Social Media und Plattformen, auf denen junge Menschen täglich unterwegs sind.

So ist aus einer klassischen Medien-Kooperation eine inhaltliche Entwicklungspartnerschaft geworden, die jedes Jahr mutiger und wirkungsorientierter wird.

 

Welche zukünftigen Projekte möchte UNICEF gemeinsam mit Ströer vorantreiben?

Christian Schneider: Für die kommenden Jahre haben wir einen klaren gemeinsamen Schwerpunkt: die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Mit unserer aktuellen Initiative legen wir dafür ein wichtiges Fundament und möchten diesen Schwerpunkt gemeinsam mit Ströer langfristig weiterentwickeln.

Dabei geht es nicht nur darum, junge Menschen selbst zu erreichen, sondern auch die gesamte Gesellschaft stärker für mentale Gesundheit zu sensibilisieren: Eltern, Lehrkräfte und alle, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Die Präsenz im öffentlichen Raum bietet uns die Chance, Vorurteile abzubauen, offene Gespräche zu fördern und deutlich zu machen, dass psychische Gesundheit ein zentrales Kinderrecht und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

Gleichzeitig bleibt die humanitäre Unterstützung ein wesentlicher Pfeiler unserer Zusammenarbeit. Ein besonderes Anliegen ist uns dabei die Situation von Kindern in der Ukraine, die seit Jahren mit den Folgen des Krieges leben müssen. Wir können diesen Krieg nicht beenden – aber wir können gemeinsam mit Ströer auf die Not der Kinder aufmerksam machen und Menschen in Deutschland dazu bewegen, ihnen weiterhin zu helfen. Die Möglichkeit, in Krisen schnell und sichtbar im öffentlichen Raum auf Kinder in Not hinzuweisen und zur Unterstützung der UNICEF-Nothilfe aufzurufen, ist für uns von unschätzbarem Wert.

 

Foto: UNICEF