B21F6BB4-1C5E-4341-9402-72115F03EA26 26. Januar 2026

Crossroads 2026: Orientierung in einer neuen Medienrealität

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Das Jahr 2025 markiert eine Zäsur, denn Medien, Technologie und Gesellschaft vernetzen sich schneller und komplexer als je zuvor. Durch Künstliche Intelligenz, immersive Interfaces und neue Plattformen verändert sich die Art und Weise, wie Inhalte entstehen, verbreitet und genutzt werden. Letztere entstehen automatisiert, werden personalisiert aufbereitet und in Echtzeit distribuiert. Die sich daraus entwickelnde Geschwindigkeit setzt neue Maßstäbe.

Während Plattformen und Formate immer vielfältiger werden, bleibt eine Ressource knapp: Aufmerksamkeit. Gleichzeitig steigen die Erwartungen. Qualität, Transparenz und Kontextsensibilität sind keine optionalen Versprechen mehr. Sie gelten als Grundstandard. Während die Mediennutzung fragmentierter wird, erwarten Nutzerinnen und Nutzer Angebote, die relevant, präzise und situationsgerecht sind.

Diese Dynamik verlangt mehr als eine kurzfristige Reaktion. Sie erfordert strategische Navigation in einer Medienrealität, die sich ständig neu erfindet. Unsere neue Momentum Map 2026 zeigt, wo die entscheidenden Verschiebungen stattfinden und auf welche Art sie Organisationen betreffen. Sie ist kein abstrakter Trendradar. Sie dient als praxisnaher Kompass für Entscheiderinnen und Entscheider im deutschen Medien- und Technologiemarkt.

Die fünf Koordinaten der Zukunft

Fünf Makrotrends bilden die zentralen Koordinaten der Momentum Map. Sie bündeln die größten Verschiebungen im Medien- und Technologiemarkt, wirken parallel und greifen ineinander. Als Orientierungspunkte machen sie sichtbar, wo Dynamik entsteht. Sie eröffnen je nach Kontext unterschiedliche Hebel für Strategie und Praxis.

Künstliche Intelligenz als Co-Pilot

AI Empowerment

Künstliche Intelligenz ist nicht länger nur ein Werkzeug. Sie übernimmt repetitive Aufgaben, trifft Entscheidungen auf Basis von Daten und eröffnet neue Freiräume für Kreativität. In Redaktionen, Marketing oder Kundenservice entwickelt sie sich zum Co-Piloten, der Prozesse beschleunigt und neue Möglichkeiten eröffnet. Autonome KI-Agenten planen bereits Social-Media-Posts, generative Systeme erstellen Inhalte in Echtzeit, und dialogfähige Interfaces verbessern den Kundendialog. Die Frage lautet nicht mehr, ob wir KI einsetzen, sondern wie wir sie verantwortungsvoll und strategisch nutzen.

Verschmelzung von Handel und Medien

Smart Commerce & Media

Die Grenzen zwischen Inhalten, Werbung und Verkauf lösen sich auf. Inspiration, Interaktion und Kauf finden im selben Erlebnisraum statt, ohne Bruch in der Customer Journey. Medien werden zu Marktplätzen: In Social Feeds entstehen immersive Einkaufsumgebungen, KI begleitet als persönlicher Einkaufsberater den gesamten Prozess und smarte Geräte tätigen eigenständig Transaktionen. Wer diese Logik beherrscht, schafft Nähe und Conversion zugleich.

Digitale und physische Welten wachsen zusammen

Phygital Worlds

Digitale und physische Räume verschmelzen. Mit Augmented Reality, Virtual Worlds  und neuen Interfaces entstehen immersive Umgebungen, die Nähe, Aufmerksamkeit und Bindung auf neue Weise erzeugen. Konzerte lassen sich gleichzeitig vor Ort und virtuell erleben, Geschäfte verlängern sich per AR ins Wohnzimmer, und realistische Avatar-Welten eröffnen neue Räume für Identität und Interaktion. Spatial AI liefert hierfür die technische Grundlage, indem sie Räume, Objekte und Bewegungen in Echtzeit erfasst, versteht und intelligent miteinander verknüpft. Wer früh lernt, in hybriden Räumen zu denken, sichert sich einen Vorsprung im Wettbewerb um Aufmerksamkeit.

Radikale Personalisierung

Hyper-Individualization

„Sprich mich an, nicht irgendwen.“ Nutzer:innen erwarten Angebote, die empathisch, datengetrieben und freiwillig zugeschnitten sind. Personalisierung wird damit nicht länger zum Extra, sondern zum Hebel für Relevanz und Vertrauen. Digitale Kundenzwillinge simulieren Vorlieben und Verhaltensweisen, emotionserkennende Systeme reagieren auf Stimmungen; und dezentrale Identitäten geben Nutzer:innen neue Souveränität. Die Balance zwischen Nutzen, Datenschutz und Vertrauen entscheidet darüber, ob Organisationen flüchtige Klicks erzeugen – oder nachhaltige Beziehungen.

Vertrauen als neue Währung

Trusted Ecosystems

In einer Welt generativer Inhalte und manipulierbarer Daten wird Vertrauen zur härtesten Ressource. Transparenz, Ethik und dezentrale Technologien schaffen die Grundlage für Glaubwürdigkeit und stabile Beziehungen. Gesicherte Herkunftsdaten für digitale Inhalte, internationale Standards für KI-Ethik und selbstverwaltete Identitäten zeigen, wie Vertrauen zur Voraussetzung für Innovation wird. Ohne Vertrauen bleibt jede Technologie leer, mit Vertrauen wird sie zum Motor nachhaltiger Entwicklungen.

Handlungsimpulse für heute

Die Momentum Map ist mehr als eine Analyse, sie gibt konkrete Impulse für den Alltag von Organisationen:

  • Orientierung gewinnen: Die Map macht sichtbar, welche Entwicklungen wirklich wichtig sind und wo es sich lohnt, Prioritäten zu setzen.
  • Umsetzung erleichtern: Sie bietet klare Anhaltspunkte, die sich direkt in Projekte und Strategien übertragen lassen.
  • Dialog anstoßen: Sie liefert Fragen und Beispiele, die Diskussionen anregen und Organisationen ins Handeln bringen.


Insgesamt bildet die Momentum Map siebzehn Signale ab. Sie zeigen im Detail, wie sich Technologien, Geschäftsmodelle und Kommunikationslogiken verändern und wo die größten Chancen und Herausforderungen entstehen. Von intelligenten Agenten über immersive Einkaufserlebnisse bis hin zu emotionaler KI wird deutlich: Die Transformation ist keine Zukunftsmusik, sie ist längst Realität.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet in der Momentum Map unterschiedliche Zugänge. Für den Überblick gibt es zu jedem Makrotrend einen eigenen Deep Dive. Wer direkt in die Anwendung gehen will, kann auf kompakte Trendkarten zurückgreifen, die Signale mit Kernaussagen, Beispielen und praktischen Möglichkeiten greifbar machen. Für alle, die bestimmte Entwicklungen detaillierter betrachten möchten, stehen vertiefende Analysen zu den wichtigsten Signalen bereit, mit Fokus auf besonders dynamische Themen im deutschen Markt. Und wer neue Perspektiven sucht, wird auf unserer Fragenwand „What if…?fündig: Vierzig provokante Fragen laden dazu ein, Routinen zu hinterfragen, Perspektiven zu wechseln und Szenarien neu zu denken. So entsteht ein lebendiger Wissenspool, der Orientierung bietet und konkrete Anknüpfungspunkte für die Praxis eröffnet.
 

Einladung zum Dialog

Crossroads ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern lebt vom Austausch. Wir wollen Trends gemeinsam weiterdenken, in Workshops oder Projekten in die Praxis übertragen, neue Ideen und Prototypen entwickeln. Zukunft passiert nicht von allein, sie wird gestaltet.

In den nächsten Wochen folgen Deep Dives zu unseren fünf Makrotrends – inklusive einer vertieften Betrachtung der relevanten Signale. Zum Abschluss veröffentlichen wir unsere „Was wäre, wenn…?“-Fragenwand, die neue Denkanstöße eröffnet.

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Medieninhalte in diesem Blogbeitrag wurden mithilfe von KI erstellt.

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Dateiname: de_momentum_map_2026.pdf
Dateigröße: 4 MB